Spaceland - Review



SPACELAND

von Tortuga Team



REVIEW:

Spaceland - Ein vereinfachtes Sci-Fi X-Com in Comic-Grafik


Spaceland ist ein rundenbasiertes Taktikspiel bei dem man eine kleine Truppe von „Space Rangern“ durch diverse Areale lenkt. Dabei kämpfen wir gegen Aliens und versuchen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dass den Planeten und den Stützpunkt umgibt, auf dem wir unverhofft gelandet sind.


Unsere Recken setzen bei den Einsätzen verschiedenen Waffen mit verschiedenen Mechaniken ein. Shotguns machen aus der Nähe mehr Schaden, Energiewaffen ignorieren physische Deckung. Andere Fähigkeiten wie Granaten, Teleportation oder Nahkampfansturmangriffe helfen uns aus schwierigen Lagen. Deckung kann ebenfalls genutzt werden, ist aber längst nicht so allumfänglich verfügbar, wie beim großen Vorbild X-Com.

Zwischen den Missionen können wir die erbeuteten Ressourcen zur Verbesserung des Teams einsetzen. Mit Geld können wir Waffen und Rüstungen upgraden, mit Forschungstokens die Skills unserer Charaktere verbessern. Wir können sogar kleine Gespräche zwischen den Protagonisten führen, die uns dabei helfen sie näher kennenzulernen. Die Story wird in Dialogen erzählt, die nicht vertont sind. Dabei sollte man nicht zu viel erwarten, Spaceland ist nur ein kleines Spiel und weit von X-Com entfernt was Inszenierung angeht. Die deutsche Übersetzung ist stellenweise etwas holprig, in der Regel weiß man aber was gemeint ist. 

Die Blauen Punkte symbolisieren Begegnungen - dabei können wir nützliche Gegenstände finden, Missionen auslösen oder auf andere Leute treffen. Anfangs sammeln wir zunächst unser Team ein. Die Ingenieurin Terra müssen wir zunächst aus einer misslichen Lage befreien, damit sie sich uns anschließen kann.

Süß aber giftig

Die Schwierigkeit der Missionen ergibt sich aus Deckungsmangel, einem eingeschränkten Munitionsvorrat und Gegnern mit Spezialmechaniken. Manche können von vorne keinen Schaden nehmen und müssen zuerst ausmanövriert werden. Bossgegner gibt es ebenfalls: Den ersten kann man mit normalen Waffen gar nicht erst beschädigen. Man muss auf die guten alten roten Sprengfässer zurückgreifen, die man erst in seine Richtung bugsieren. Ein Schuss sorgt dann für die Explosion, welche den Boss tatsächlich beschädigt. 

Obwohl das Spiel im niedlichen Comic-Look daherkommt kann's, wenn man genretypisch 90%er nicht trifft, schnell mal brenzlig werden, wenn zu viele Gegner um einen herum stehen. Die Lernkurve ist sehr angenehm, die Einsätze schön kurz gehalten - definitiv ein Spiel dass man kurz mal zwischendurch spielen kann.

Auch wenn Spaceland mit Sicherheit kein echter Konkurrent für X-Com ist, so merkt man ihm zumindest seine Wurzeln kann. Die Strategiespieler-Gemeinde braucht dringend Nachwuchs und genau solche , leicht zugänglichen Spiele, könnten dafür sorgen. Für den hart gesottenen X-Com Veteranen ist das Spiel höchstens etwas, dass man auf einem iOS Gerät in der Bahn zum Zeitvertrieb mit dem linken Zeh durchspielen kann. Aber nicht jedes Spiel muss einen an den Rand der eigenen Leistungsfähigkeit reizen, manchmal reicht auch einfach etwas konventioneller Spaß.

Mein kleines Spaceland Angespielt:



Viele Grüße euer Toryn


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